Verlängert: Ausstellung VON KONSTANTINOPEL NACH OELSNITZ

Ausstellung in Schloss Voigtsberg in Oelsnitz/Voigtland

Schmuck aus der Bumiller Collection umrahmt die Ausstellung „orientalische Teppichinspirationen: Von Konstantinopel nach Oelsnitz“ im Teppichmuseum Schloss Voigtsberg. Antike Teppiche aus der Sammlung Martin Posth Berlin zeigen den Ursprung der von orientalischen Vorbildern inspirierten Oelsnitzer Teppichproduktion.
Das Teppichwerk in Oelsnitz/Voigtland gründete Carl Wilhelm Koch Mitte des 19. Jahrhunderts. Kurz darauf brach, angeregt durch die orientalischen Aussteller auf der Weltausstellung 1851 in London, ein regelrechtes Orientfieber aus. Die Nachfrage nach entsprechenden Teppichen konnte bald durch Importe nicht mehr gedeckt werden, sodass Koch bald Teppiche nach orientalischen Vorbildern in seinem Werk herstellen ließ. Immer auf der Suche nach originalen Vorbildern reiste er 1894 selbst ans Goldene Horn. Die Ausstellung zeigt repräsentative Beispiele anatolischer Teppichkunst und traditionelle Muster, die im Schmuck gleichfalls ihren Niederschlag fanden und aus der Lebenswelt Anatoliens und Zentralasiens erzählen.

Die Ausstellung ist bis 30. April 2019 verlängert.